Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug Bayern e.V.
Ehrenamt-im-Strafvollzug

Kronach


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Wir suchen immer
für Besuche und Gespräche in der Justizvollzugsanstalt Kronach zwei bis drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

(siehe auch Artikel der Zeitung: "Fränkischer Tag")

Wir Ehrenamtlichen aus Coburg, Lichtenfels, treffen uns regelmäßig in den Räumen

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kronach
Andreas-Limmer-Str. 5
96317 Kronach


Das nächste Treffen der Ehrenamtlichen

wird im Juni 2010 angeboten werden.

Montag, den 19. 04. 2010 entfällt

in den Räumen des
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kronach
Andreas-Limmer-Str. 5
96317 Kronach
stattfinden.


Sind Sie interessiert oder haben Fragen?

Dann wenden Sie sich an unserer Kontaktperson für ehrenamtliche Mitarbeiter der JVA Kronach.


Sanierungsmaßnahmen in der JVA : Siehe unter



Presse zum Jubiläum - 150 Jahre JVA

Zu Beginn der Feierstunde gab Regierungsdirektor Hans Lange als Anstaltsleiter einen Einblick in die Geschichte des Kronacher Gefängnisses, das für 1,3 Millionen Euro saniert wurde und nun über 100 Haftplätze verfügt (vorher 87).
„Die Sanierung ist fachgerecht, ansprechend und vor allem kostengünstig erfolgt.“ Auch Lange verdeutlichte, dass man mit der jetzigen Lösung noch für „zehn Jahre plus X“ über die Runden kommen werde. Langfristig müsse jedoch ein Neubau das Ziel sein.
In dem bereits 1802 errichteten Gebäude, das ursprünglich als Lager für Getreide und Salz diente, gab es bereits fünf Jahre später einige Aufenthaltsräume für Häftlinge. Nachdem sich das Gebäude als „Ort des Schreckens“ einen Namen gemacht hatte und offenbar die Aufsichtspflicht vernachlässigt wurde, kamen die Gefangenen nach Bamberg. Nach der Herrichtung des Gebäudes für damals 35 000 Gulden wurde das Gefängnis 1857 mit ehemals zehn Hafträumen für Kronach eine dauerhafte Einrichtung, die bis heute Bestand hat.
Angela Peetz vom Staatlichen Bauamt bedankte sich bei den „Bauleuten, die oft zu kurz kommen“. Ihr besonderer Dank galt jedoch Projektleiterin Gudrun Bär, ebenfalls vom Staatlichen Bauamt. In minutiöser Kleinarbeit habe sie zum Gelingen des Projektes beigetragen. Gudrun Bär gab zu, etwas erschrocken gewesen zu sein, als sie gehört habe, die „Justizvollzugsanstalt in Kronach betreuen zu sollen“. Die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten habe ihr die Arbeit letztlich aber leicht gemacht.
Der Leiter des Vollzugsdienstes, Bruno Beierlorzer, bescheinigte Gudrun Bär eine gute Arbeit. Unterm Strich sei ein gutes Werk entstanden, in das auch Wünsche der Bediensteten vor Ort eingeflossen sind. Beierlorzer vergaß es nicht, sich auch bei der Kronacher Polizei zu bedanken, die in den vergangenen beiden Jahren etliche Fahrten zu anderen Anstalten übernommen hat: „Es ist schön zu wissen, dass man immer auf offene Ohren stößt.“ Abgerundet wurden die Feierlichkeiten durch musikalische Einlagen von Michael Morton. Und am Nachmittag wurde der Öffentlichkeit bei einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit gegeben, sich von den gelungenen Sanierungsarbeiten zu überzeugen.

Fränkischer Tag, 15. 12. 2007


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© LAG 2010-04-13